SATZUNG
Besseres Leben in Würzburg e. V

Gegeben am 11.April 2011

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Besseres Leben in Würzburg" in Kurzform "BeLeWü", nach der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Würzburg mit dem Zusatz „eingetragener Verein" in der abgekürzten
Form „e. V.".

2. Der Verein hat seinen Sitz in Würzburg

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet mit
dem 31. Dezember 2011

§ 2
Zweck des Vereins

1. Der Verein hat den Zweck:
Förderung des Natur-, Umweltschutzes und der Landschaftspflege zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Würzburg. Dies soll erreicht werden insbesondere durch:

a. Wohngerechte Verkehrskonzepte vorschlagen für bestehende und neue Stadtteile. Qualitätvolles Wohnen unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Belange sowie der Verwendung alternativer Verkehrsmittel.
b. Den Gemeinschaftssinn der Bürger Würzburg zu fördern und zu stärken. Besseres Leben in bestehenden und neuen Stadtteilen zu erreichen durch die verstärkte Berücksichtigung insbesondere des Naturschutzes, des Lärmschutzes, des Landschaftschutzes des Emissionsschutzes und des Immissionschutzes.
c. Die Information der Mitglieder des Verein und der Bürger Würzburg. Durchführung von Informationsabenden - Informationständen . Unentgeltliche Beratung und Unterstützung von Mitgliedern bei Maßnahmen zur Förderung eines Besseren Lebens in Würzburg. Zusammenarbeit mit anderen Organisationen die ähnliche Zwecke verfolgen. Bei Planungen auf die Einhaltung der Belange des Natur- Umwelt- Lärm- Immission- und Emissionsschutzes achten und bei Bedarf Einwände offenlegen.

2. Der Verein erfüllt seine Aufgabe überparteilich und gruppenneutral.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke
4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

§ 3
Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen mit vollendetem 18. Lebensjahr und juristische Personen werden.

2. Beitrittserklärungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Beitritt zum Verein wird mit der schriftlichen Aufnahmeerklärung des Vorstandes wirksam.

3. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig.

§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
1. durch den Tod.

2. durch freiwilliges Ausscheiden, das dem Vorstand schriftlich anzuzeigen ist.

3. durch Ausschluss,
wenn ein Mitglied sich eines groben Verstoßes gegen die Zwecke und Ziele des Vereins schuldig gemacht oder dem Ansehen geschadet hat. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
Der Vorstand hat einen Ausschluss - Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung mitzuteilen.
Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitgliedes ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen.
Beschließt die Mitgliederversammlung den Ausschluss, wird dieser sofort wirksam.
Bei Ausschluss eines nicht anwesenden Mitgliedes wird der Ausschluss wirksam, wenn er dem Auszuschließenden durch eingeschriebenen Brief bekanntgemacht worden ist.


4. durch Streichung der Mitgliedschaft
Ein Mitglied scheidet außerdem mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus. Die Streichung erfolgt, wenn das Mitglied länger als ein Jahr mit seinem Beitrag im Rückstand ist und diesen Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von zwei Monaten von der Absendung der Mahnung an entrichtet hat.
In der Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung hingewiesen werden. Die Mahnung ist wirksam, auch wenn die Sendung unzustellbar ist.
Die Streichung des Mitgliedes erfolgt mit Ablauf der gesetzten Zahlungsfrist.

§ 5
Anspruch auf das Vereinsvermögen

Die Mitglieder einschließlich des Vorstandes erhalten keine Zuwendungen aus
den Mitteln des Vereins und haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 6
Wirtschaftliche Mittel

Die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Vereins werden durch Beiträge und Spenden bestritten.
Diese werden vom Vorstand entgegengenommen und sind auf das Konto des Vereins zu überweisen.

§ 7
Mitgliedsbeitrag

1. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

2. Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.

Der Beitrag ist jährlich jeweils zum 31. März zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten.


§ 8
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a. der Vorstand
b. die Mitgliederversammlung

§ 9
Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern: Dem ersten Vorsitzenden, zweitem Vorsitzenden, sowie aus einem Kassier
und einem Schriftführer.

2. Der Vorsitzende, zweite Vorsitzende, der Schriftführer und der Kassier werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Diese Vorstandsmitglieder bleiben jedoch bis zu einer Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich.
3. Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet vorzeitig mit seinem Ausscheiden aus dem Verein.

4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den ersten Vorsitzenden vertreten. Der zweite Vorstand nur gemeinsam mit dem Schriftführer oder dem Kassier .
Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der zweite Vorstand nur vertreten darf, wenn der erste der Vorsitzende verhindert ist.
Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt,
dass zu jeder rechtsgeschäftlichen Verpflichtung und Verfügung, soweit sie den
Betrag von 1000,--€ (i. W.: eintausend Euro) übersteigt, die Zustimmung der Mitgliederversammlung
erforderlich ist.

5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

6. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und veranlasst die zur Erfüllung der Vereinszwecke und -ziele erforderlichen Maßnahmen. Hierzu kann er bei Bedarf externe Berater hinzuziehen.

§ 10
Die Mitgliederversammlung

1. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
a. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes,
b. die Rechnungslegung und Entlastung des Vorstandes,
c. die Neuwahl des Vorstandes,
d. die Wahl von zwei Kassenprüfern,
e. die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
f. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
g. die Beschlussfassung über Anträge von Mitgliedern,
2. Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen ein. Dies geschieht per Email, ersatzweise schriftlich.

3. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen,
a. wenn es das Interesse des Vereins erfordert, mindestens aber jährlich einmal in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres.
b. bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes, innerhalb von drei Monaten seit
Ausscheiden des Mitgliedes.

4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche.
Einem Antrag von 10 Mitgliedern auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung muss stattgegeben werden.

§ 11
Beschlussfassung

Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß berufene Mitgliederversammlung.

1. Bei einer Beschlussfassung hat jedes Mitglied eine Stimme.
Es wird durch Handzeichen abgestimmt; lediglich die Wahl des Vorstandes erfolgt in geheimer Abstimmung.
Es entscheidet die einfache Mehrheit der erschienen Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

2. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen (§ 33 Abs. 1 S. 1 BGB) ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln (3/4) der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. In der Ladung ist auf die Satzungsänderung hinzuweisen.

Zur Änderung des Zweck des Vereins (§ 33 Abs. 1 S.2 GB) ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln (3/4) der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Es müssen mindestens ein Zehntel aller Vereinsmitglieder anwesend sein. In der Ladung ist auf die Änderung des Satzungszwecks hinzuweisen.

4. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln (4/5) der erschienen Mitglieder erforderlich.

5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer den wesentlichen Verlauf der Versammlung wiedergebenden Niederschrift aufzunehmen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
§ 12
Kassenprüfung

Die Kassenprüfer (§ 10 Abs.1a) haben die Kassengeschäfte des Vereins einmal jährlich zu prüfen. Ihnen sind der Jahresbericht mit Belegen, sowie alle Vermögensunterlagen vorzulegen. Über das Prüfungsergebnis haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 13
Auflösung des Vereins

1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung (§ 11 Abs. 4) aufgelöst werden.

2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

3. Das Vereinsvermögen fällt bei Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke der Stadt Würzburg zu. Es ist ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Stadtteil Frauenland zu verwenden.
Die ursprüngliche Satzung wurde beschlossen und festgestellt in der Gründerversammlung vom 11.April 2011