Wir wollen ein Bürgerbegehren gem. Artikel 18 der Gemeindeordnung

Am Seitenende das Bürgerbegehren zum Kopieren !

Nach den nunmehr in Teilen vorliegenden Verkehrsplanungen, die durch den vorgesehenen Neubau der Straßenbahnlinie bedingt sind, wird es im gesamten Stadtbereich zu bedeutenden Verkehrsverlagerungen kommen.

Dies führt zu Belastungen ganzer Straßenzüge in Wohngebeiten, die von den Bürgern zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur zum Teil registriert wurden. Eine angeblich umweltfreundliche Straßenbahn darf nicht dazu führen, dass andere erhebliche Belastungen wie Lärm, Abgase und Umwegfahrten für die Bürger entstehen.

Die Erreichbarkeit der Innenstadtwird nicht nur für den -wie vom Gutachter behauptet- Stadtteil Frauenland schwieriger, sondern für alle anderen rechtsmainisch einfließenden Verkehre.

Die Dienstleistungsfunktion der Innenstadt wird durch die veränderte Erreichbarkeit wesentlich beeinträchtigt.

Ein weiterer Punkt, die durch "nicht unerheblichen Anliegerbeiträge" finanziellen Belastungen für Eigentümmer und Wohnungsgenossenschaften . Sicherlich werden diese Kosten auf die Mieter umgelegt werden.

Der Bau der Straßenbahnlinie soll insbesondere für die Benutzer der Schulen und der Universität im Hubland eine Verbesserung das Nahverkehrs bringen.

Dabei darf aber nicht verschwiegen werden, dass für die Erreichbarkeit der Innenstadt durch die bisherigen Buslinien sowohl der Stadt als auch des Landkreises erhebliche Verschlechterungen eintreten.

Der Umsteigepunkt Stadttheater / Ludwigstraße, d.h. die Aussperrung der Busverkehre im Kernbereich der Stadt, ist ein der Straßenbahn geschuldeter Kompromiss bzw. eine Einschränkung des ÖPNV.

Erst jetzt nach Bekanntgabe der Konsequenzen für die Bürger in allen Stadtteilen und dem Umland, herrscht eine allgemeine Verunsicherung über die Sinnhaftigkeit des Baus der Straßenbahnlinie Hubland.

Der Bau einer Straßenbahnliniemit mindestens 60 Millionen EURO städtischer Eigenmittel ist eine weitreichende Belastung für die Zukunft und wirkt mit ihren Folgekosten noch auf zukünftige Generationen fort. Deshalb ist unserer Auffassung nach eine Beteiligung der Bürger an dieser Zukunftsentscheidung, sowohl der älteren als auch der jüngeren Generation, unbedingt geboten.

Wer von mehr Bürgerbeteiligung spricht, muss die höchstmögliche Form der Mitwirkung der Bürger durch eine Entscheidung mit dem Stimmzettel -wie von uns gefordert-ermöglichen.

Deshalb liebe Mitbürger nachfolgenden Text kopieren - ausdrucken - unterschreiben und uns zusenden.

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  Bürgerbegehren : Bau einer Straßenbahnlinie Hubland Nein


Mit meiner Unterschrift beantrage ich gemäß Artikel 18 a der Bayerischen Gemeindeordnung die Durchführung eines Bürgerentscheides zu folgender Frage:

Sind Sie dafür, dass die Stadt Würzburg sämtliche Planungen für den Neubau einer Straßenbahnlinie Hubland Linie 6 einstellt?

· wegen unabsehbarer Verkehrsbelastungen in diesem Bereich
· wegen bereits vorhandener Alternativen wie z. B. Elektrobussen
· wegen zu hohen Baukosten und Folgekosten
· wegen des Wegfalls von vielen Bäumen
· wegen einer Verschlechterung der Erreichbarkeit der Innenstadt
· wegen Verschlechterung des ÖPNV
· wegen des Wegfalls von vielen Anwohnerparkplätzen
· wegen zu hohen Lärmbelästigungen und Schottergleisen
Begründung:
Die WSB und die Stadt Würzburg wollen eine neue Straßenbahnlinie 6 Hubland bauen. Dies bedeutet hohe Kosten für alle Bürger, eine hohe Zinsbelastung für die WSB und die Stadt Würzburg. Es erfolgen unzumutbare Eingriffe in die Umwelt , dies führt unter anderem zu Verschlechterung der Wohnqualität, der Grundstückswerte. Dies ist angesichts von günstigen Erschließungsmöglichkeiten der geplanten Linie mit z.B. Elektrobussen nicht verantwortbar. Zudem beabsichtigt die WSB die Buslinien 10,14, 16 und 34 weiter im vollen Umfang zu betreiben. Der bisherige Campus Süd, die Fachhochschule und das neu zu planende Wohngebiet werden mit Buslinien angefahren.

Hinweise zum Ausfüllen: Nur über 18 Jahre alte Bürger Würzburg - Bitte gut lesbar schreiben!

Vorname: ________________________________________

Name: ________________________________________

Geburtsdatum: ________________________________________

Straße: ________________________________________

970___Würzburg


Unterschrift; ______________________________________

Als Vertreter für das Bürgerbegehren gemäß Artikel 18 a Abs. 4 der Bayerischen Gemeindeordnung werden benannt:

1. Siegbert Schneider, Dreikronenstraße 11, 97082 Würzburg

2. Prof. Dr. Alexander Beck Maurmeierstraße 6, 97074 Würzburg 

Die Vetreter werden ermächtigt, Änderungen oder Streichungen des Bürgerbegehrens vorzunehmen, soweit diese nicht den Kern des Antrages berühren, sowie das Bürgerbegehren bis zm Beginn der Versendung der Abstimmungsbenachrichtigung gemeinschaftlich zurück zu nehmen. Sollten Teile des Bürgerbegehren unzulässig sein oder sich erledigen, so gilt meine Unterschrift weiterhin für die verbleibenden Teile.

 
Bitte senden Sie den unterschrieben Ausdruck an

„ Besseres Leben in Würzburg" e.V.
97082 Würzburg Dreikronenstraße 11k